Barockgarten Großsedlitz - eine unvollendete Sinfonie

Der Barockgarten Großsedlitz ist ein grandioses Gartenkunstwerk des Spätbarock. Mit den über 400 Kübelpflanzen, darunter über 100 Bitterorangen, welche in den Sommermonaten im Unteren und Oberen Parterre aufgestellt werden, den breiten Treppenanlagen, Wasserspielen, weiten Sichtachsen, den akkurat geschnittenen Hecken und 64 Sandsteinskulpturen sowie Schmuckvasen, erleben die Besucher Festsäle im Grünen, die einladen zum Genießen und Feiern.

Friedrichschlösschen unter PomeranzeBildansicht vergrößern

28. und 29.Mai.2016
jeweils 10:00 Uhr bis 18 Uhr

Die 4. Sächsischen Zitrusstage stellen die besondere Bedeutung der sächsischen Gärten und ihre kostbaren Pflanzensammlungen in Vergangenheit und Gegenwart in den Mittelpunkt.

Die ästhetischen Qualitäten der Orangeriekultur kann man wunderbar im Barockgarten Großsedlitz erleben. Der Garten, mit seinen zwei repräsentativen historischen Orangerien und seinem gesunden Bestand von Bitterorangen, der in Deutschland seinesgleichen sucht, ist idealer Ort für eine Veranstaltung zu diesem Thema.

Die Großsedlitzer Orangerie-Gärtner sind den Ganzen Tag vor Ort, geben Praxistipps und beraten Sie.

Vorträge runden den Besuch der 4. Sächsischen Zitrustage ab. Das Programm dazu finden Sie hier.

Weitere Information

Orangenbäume im Dresdner Zwinger

Im Jahr 1710 ließ August der Starke einige Hundert italienische Orangenbäume im Dresdner Zwinger in einer der schönsten Orangerien Deutschlands aufstellen. Um der ursprünglichen Bestimmung des Dresdner Zwingers heute wieder näher zu kommen, sollen bis 2017 die ersten 80 Orangenbäume in den Zwinger zurückkehren.

2013 kaufte die Staatliche Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen gGmbH 80 Bitterorangenbäume in Italien, die im Mai 2014 in den Barockgarten Großsedlitz überführt wurden. Hier werden die wertvollen Bitterorangenbäume bis zu ihrem Umzug in den Dresdner Zwinger kultiviert.
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Sommerpflanzung im Barokgarten GroßsedlitzBildansicht vergrößern

Der Garten ist der letzte Luxus unserer Tage,

denn er erfordert das,

was in unserer Gesellschaft am kostbarsten ist,

Zeit, Zuwendung und Raum.

Prof. Dr. D. Kienast 1945 – 1998

Nehmen Sie sich Zeit, ergehen Sie sich in der historischen Gartenanlage und huldigen der Ruhe und Gelassenheit!

Schloss Weesenstein

»Weesenstein liegt nicht so einfach, aber stolzer und überraschender«, schreibt schon im Jahre 1801 ein faszinierter Gast in seinem Reisebericht. So oder ähnlich mögen auch die Empfindungen der heutigen Besucher sein, vor deren Augen sich das Schloss unvermittelt und majestätisch auf einem Felssporn über dem Müglitztal erhebt.

Schloss Weesenstein und der Barockgarten liegen nur einen Steinwurf voneinander entfernt. Dennoch wissen viele Besucher der einen Anlage nichts von der Nähe und Schönheit der anderen. Wir empfehlen Ihnen daher, besonders den Freunden authentischer Schlossanlagen, einen Abstecher in das Schloss Weesenstein.

Erleben Sie die ereignisreiche Vergangenheit des Barockgartens in einer anschaulichen Hörführung. Die App erhalten Sie kostenlos im App-Store und bei Google-play.

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